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Trainer-Qualifizierung: So gelingt die Vermittlung von Life Skills und MINT

UNICEF baut derzeit Trainer-Kapazitäten in einem integrierten Programm aus, das Life Skills, UPSHIFT und STEM zusammenführt.

Trainer-Qualifizierung: So gelingt die Vermittlung von Life Skills und MINT

Zeitgleich berichtet die Garhwal Post über eine Initiative der Doon University, die im Himalaya-Kreis Uttarkashi marginalisierte Schüler direkt vor Ort schult. Beide Programme folgen derselben Logik: Wirkung entsteht über die Trainer, nicht über das Curriculum. Für deutsche Träger in der Schülerförderung liefern die Ansätze konkrete Bausteine.

Inhaltlicher Kern

Beim UNICEF-Hinweis liegt bisher nur der Titel vor. Drei Bausteine sind benannt: Life Skills als Alltags- und Sozialkompetenz, UPSHIFT als Methode für soziales Unternehmertum bei Jugendlichen und STEM als fachliche Basis. Eine inhaltliche Bewertung ist erst möglich, sobald die offizielle Dokumentation vorliegt.

Die Doon University geht über ihren Dr Ambedkar Chair in die Fläche. Ende August trainierte sie laut Bericht gezielt an zwei Colleges in Purola: Barfiya Lal Juwantha Government Post Graduate College und Atal Utkrisht Government Inter College. Rund 95 Prozent der Teilnehmer gehörten den SC-, ST- und OBC-Gemeinschaften an. Die Workshops deckten Studienberatung, Karriereplanung, Persönlichkeitsentwicklung und Soft Skills ab. Beteiligt waren Lehrkräfte aus Psychologie und Sozialwissenschaften.

Was sich übertragen lässt

Drei Punkte sind aus den Berichten direkt verwertbar. Erstens: Trainer zuerst schulen, nicht Broschüren produzieren. Zweitens: Zielgruppe präzise benennen, damit Sprache, Beispiele und Übungen passen. Drittens: Fachlichkeit mit Auftrittskompetenz bündeln, weil der Weg in Ausbildung oder Studium ohne Selbstpräsentation selten gelingt.

Nächster Schritt

Bestandsaufnahme der eigenen Trainer. Wer in Bad Tölz und Umgebung plant, ein Curriculum aufzubauen, sollte Lücken benennen, das UPSHIFT-Material auf Verfügbarkeit prüfen und erst dann Schulungen terminieren.